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09.12.2009 - News Schmalz und Marmelad am 13.12.09
Advent, Advent
Gäste: Spieler der Theatergruppe am Goethe-Gymnasium
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Nun aber fix die Schleifchen ums Faktenpaket geschnürt:
Als sei sie nicht wunderlich genug - diese Weihnachtsmaschine mit
ihren Spekulatiusrädchen, ihren Schokoladenhebelchen und Mandelnieten,
die da Stimmung produziert weil sie in die Maschinenhallenwelt Last
Christmas sumselt und Lebkuchenmänner stampft und Zimt in die Luft
schleudert, Zimt, der sich nach den Rezepten zweifelhafter Sterneköche
sogar in Bratensoße wiederfindet - als sei diese Weihnachtsmaschine
selbst nicht genug an Skurrilität, setzen sich nun auch noch drei
Alltagspoeten, drei Halbtagslyriker, drei Butzenscheibenschreiber ans
Steuerpult.
Zur Adventslese im Schweriner Lokal zum Freischütz treiben sich Gäste
und Protagonisten der Lesebühne Schmalz und Marmelade gegenseitig
durch Weihnachtsfrust und Festtagszauber und lassen dabei ihrer
eigenen Unentschiedenheit freien Lauf. Ganz in der Vermutung, nicht
allein zu sein in dieser Vorweihnachtszerrissenheit.
Und weil Weihnachten ja eines der wenigen Familienfeste ist, bei denen
sich auch der halbwüchsigste Nachkomme nicht erdreisten kann, fern zu
bleiben, oder nach zwei Höflichkeitssätzen das Geschehen in Richtung
Bushaltestelle zu verlassen, verstärkt diesmal die geballte
Kreativität junger Menschen die Adventslese:
Taggs - das ist die Theatergruppe am Goethe-Gymnasium in Schwerin, ihr
ist die Schmalz-und-Marmelade-Mitgründerin Frau jules einst
entstiegen, Taggs jedenfalls wird an diesem Sonntag, dem 13. die Lese
nicht nur eröffnen, die jungen Spielerinnen und Spieler werden auch
mittendrin Märchen erzählen, wie sie bisher noch auf keiner Bühne
gesehen wurden. Das wird absurd und schräg und respektlos und - bitte
Sitzkissen mitbringen - etwas enger als sonst. Aber gemeinsam werden
wir die Sache schon schaukeln und einen Advent herbeilesen, dass die
Weihnachtsmarktveranstalter neidisch würden, wüssten sie davon.
Wir freuen uns auf Taggs, auf den Freischütz, auf den Advent und die
Geschenke und auf Sie und eine kleine Ankündigung wo immer es passt,
geblogt, gedruckt, durch den Äther gejagt, auf Flyern verteilt und
schlicht Mund-zu-Mund erzählt und sagen Hohoho,
i.A. Herr thom*
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